HAMILTON Leitfähigkeitsstandards – führend in langzeitstabiler Genauigkeit
Obwohl scheinbar trivial, so ist die Kalibration und Verifikation von Leitfähigkeitssensoren keine einfache Sache. Dies trifft ganz besonders für Messungen im tiefen Leitfähigkeitsbereich zu, für die bislang stabile und verlässliche Kalibrationsstandards schlicht gefehlt haben. Da ein Leitfähigkeitsstandard keine Pufferlösung ist, wirken sich Kontamination oder Eintrag von CO2 umso stärker aus, je tiefer die Leitfähigkeit des Standards ist.
Hamilton verkauft als erster Anbieter Leitfähigkeitsstandards mit 1.3 und 5 μS/cm mit einer zertifizierten Genauigkeit von ±1 %, bei einer Haltbarkeit von 1 bzw. 3 Jahren. Die Zusammensetzung dieser Standards ist patentiert, und das Messverfahren zur Bestimmung der Leitfähigkeit ist in Zusammenarbeit mit DFM1 entwickelt worden. Viele staatliche metrologische Institute, die sich mit der Messung der elektrolytischen Leitfähigkeit befassen, sind auf Hamilton Standards aufmerksam geworden, da sie in einem tiefen Leitfähigkeitsbereich liegen und bisher unerreichte Stabilität aufweisen (Stabilität über 3 Jahre, mit Kontrollmessungen bei PTB2. Bei einem Ringversuch unter renommierten metrologischen Instituten (DFM, DKD3, CENAM5) wurden die Hamilton-Standards als Referenzlösung eingesetzt (Zentrum für Messen und Kalibrieren GmbH, Wolfen: Intercomparison on electrolytic conductivity 2007).
HAMILTON ist anders:
Hamilton bietet Leitfähigkeitsstandards mit unterschiedlichen Leitfähigkeitswerten, deren Stabilität von ±1% über eine Lebensdauer von bis zu 3 Jahren garantiert ist. Die Standards dürfen mehrmals verwendet werden - unter der Bedingung, dass eine Flasche nicht länger als insgesamt 1 Stunde offen (ohne Deckel) stehen bleibt.
Um dem Anwender die höchst mögliche Gewähr für die Richtigkeit des Leitfähigkeitswertes zu geben, wird von jeder Produktionscharge eine repräsentative Menge beim DFM ausgemessen. Der DFM-Wert wird auf dem Kalibrationsschein und auf jeder Flasche ausgewiesen. DFM hat in Europa im Bereich der elektrolytischen Leitfähigkeit höchstes Ansehen und ist mit einer Absolut-Messzelle ausgerüstet, die in Zusammenarbeit mit NIST entwickelt wurde und von der dänischen Akkreditierungsbehörde DANAK bis zu einer Leitfähigkeit von 0.9 μS/cm akkreditiert ist. DFM und NIST4 haben Vergleiche ihrer Messunsicherheit durchgeführt und haben in mehreren wissenschaftlichen Publikationen bekräftigt, dass die jeweilige Messgenauigkeit gleichwertig ist. Da im tiefen Leitfähigkeitsbereich keine Primärstandards existieren, ist man auf Absolutmesszellen angewiesen, welche die elektrische Leitfähigkeit auf die SI-Einheiten Meter und Volt zurückführen. Die Prüfung der Hamilton Standards wird also auf den weltweit genauesten Messapparaturen durchgeführt und zertifiziert.






