Hamilton Messtechnik GmbH

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pHeasy®-Technologie

Garantiert genaue Messungen ohne Nachkalibration und Vorhersage der Messungenauigkeit.

Stabile Referenzsysteme sind das Herz von zuverlässig funktionierenden und langlebigen Elektroden. Bei der pHMessung blieb es bislang dem Anwender nicht erspart, regelmässig zu kalibrieren. Der Grund liegt in der Chloridverarmung, die das Referenzpotenzial verschiebt. Aber auch kontaminierte und teils verstopfte Diaphragmen tragen häufig grossen Anteil an den sich verändernden Eigenschaften von pH-Elektroden bei.

pH-EasyDiese können erst durch eine erneute Kalibration festgestellt werden. Für pH-Messungen, bei denen es auf eine sehr hohe Genauigkeit ankommt, müsste es demzufolge ausreichen, wenn kurz vor der Messung der pH-Sensor kalibriert wird. Doch ist dies in der  Betriebspraxis - insbesondere bei der Online-pH-Messung - nicht oder nur sehr aufwendig möglich. Schlimmer noch: selbst wenn eine  Kalibration mit zertifizierten pHPuffern fachgerecht durchgeführt wird, muss die darauf folgende Messung keineswegs genau sein. Es treten je nach Alterungszustand der Elektrode, oder genauer gesagt, je nach Zustand von Diaphragma und Chloridgehalt unterschiedliche  Diffussionspotenziale in den Puffern und im Messmedium auf. Technisch ist es unmöglich, diese Fehlerquelle völlig zu eleminieren. Jedoch mit der pHeasy-Technologie besteht die Möglichkeit, sie online zu beurteilen!

Darüber hinaus hat Hamilton mit seinen pHGläsern und einem ausgeklügelten Innenpuffer ein extrem langzeitstabiles System in die pHeasy-Elektroden integriert.

 

pH-Messungen mit pHeasy® bieten viele Vorteile

Die pHeasy®-Technologie besteht aus den Hardwarekomponenten: Verstopfungsfreie SINGLE PORE-Lochdiaphragmen, dem  patentierten POLISOLVE-Elektrolyten, der extrem stabilen Referenzableitung, sowie der CheckRef-Ableitung. Die mit einem Redox- oder pHEingang zu messende Potenzialdifferenz zwischen REF und CheckRef zeigt die Messunsicherheit auf. Durch Grenzwertkontakte können Warn- und Alarmmeldungen (z.B. bei 30 und 50 mV) abgegeben werden.

  • Das Messgerät informiert über einen erforderlichen Austausch der Elektrode.
  • Eine aufkommende Vergiftung des Referenzsystems kann durch die pHeasy®-Checkref erkannt werden, da diese viel eher mit den Referenzgiften in Kontakt kommt, als die eigentliche Referenz.

    pH-Easy_01

  • Störende Diffusionspotenziale können mit pHeasy® in-situ überwacht werden

Nie mehr Nachkalibrieren!

Mit pHeasy® ist nur eine einzige Kalibration bei der Inbetriebnahme erforderlich.

 

Versteckte Ungenauigkeiten erkennen

  • Jede Messlösung erzeugt ein gewisses Diffusionspotenzial über das Referenzsystem. Der dadurch entstehende Fehler ist klein, solange das Referenzsystem noch eine hohe Chloridkonzentration hat.
  • Mit der Zeit verliert die Elektrode Chlorid, und der Messfehler wird während der Messung mediumsabhängig grösser. Allerdings ist dieser Fehler in den pH-Pufferlösungen aufgrund der Puffer-Zusammensetzung kaum spürbar, und wird nicht wegkalibriert. Resultat: man misst falsch.
  • Deshalb sind alte Elektroden ungenauer. pHeasy® überwacht diese versteckten Ungenauigkeiten!

 

 

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Schlagzeilen

Der Grossteil unserer Armaturen wird mit VitonTM oder FDA-konformen EPDM O-Ringen ausgeliefert.

Bei chemischer Inkompatibilität der O-Ringe mit dem Messmedium bietet HAMILTON KalrezTM O-Ring Kits an. Diesbezüglich gibt es ab sofort eine Änderung. Sowohl für die P/N 237319 (Kalrez Kit für FLEXIFIT und MASTERFIT) als auch für die P/N 237339 (Kalrez Kit für RETRACTOFIT, RETRACTOMATIC und RETRACTOMASTER) werden die Kits mit O-Ringen und FDA-Zertifikat ausgeliefert. Die verwendeten O-Ringe sind nun farblich weiss. Durch die farbliche Änderung ist keinerlei Funktionsbeeinträchtigung zu erwarten.