Für eine erste Orientierung genügt oft ein pH-Indikator Papier, das den pH-Wert optisch angibt. Nährlösungen für die Züchtung von tierischen Zellen enthalten z.B. meist einen roten pH-Indikatorfarbstoff zur visuellen Kontrolle. Die optische pH-Messung versagt aber in verdünnten, schlecht gepufferten oder in gefärbten Lösungen und bei höheren Genauigkeitsanforderungen. Aus diesen Gründen werden pH-Werte vorwiegend mit elektrochemischen Sensoren bestimmt.
Die pH-Messeinrichtung besteht aus einem Messfühler, auch Sonde oder Elektrode genannt, und aus einem
pH-Meter. Die Sonde besteht aus einer pH-selektiven Glaselektrode und einer Referenzelektrode. Referenz-
und pH-Glaselektrode können entweder in einer pH-Einstabmesskette untergebracht sein, oder getrennt angewandt werden. Der Einfachheit halber wird die pH-Einstabmesskette fortan als pH-Elektrode bezeichnet.
Die pH-Elektrode wird in die Messlösung eingetaucht und der pH-Wert am pH-Meter abgelesen. Die pH-Sonde misst den pH-Wert, ohne die Messlösung zu verändern. Eine Probenvorbereitung ist nicht notwendig. Besonders vorteilhaft bei der pH-Elektrode ist die Möglichkeit zur kontinuierlichen Messung.
Der Grossteil unserer Armaturen wird mit VitonTM oder FDA-konformen EPDM O-Ringen ausgeliefert. Bei chemischer Inkompatibilität der O-Ringe mit dem Messmedium bietet HAMILTON KalrezTM O-Ring Kits an. Diesbezüglich gibt es ab sofort eine Änderung. Sowohl für die P/N 237319 (Kalrez Kit für FLEXIFIT und MASTERFIT) als auch für die P/N 237339 (Kalrez Kit für RETRACTOFIT, RETRACTOMATIC und RETRACTOMASTER) werden die Kits mit O-Ringen und FDA-Zertifikat ausgeliefert. Die verwendeten O-Ringe sind nun farblich weiss. Durch die farbliche Änderung ist keinerlei Funktionsbeeinträchtigung zu erwarten. |